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Mattia Preti: Der Heilige Sebastian (um 1656) Neapel, Museo di Capodimonte

Wie immer bringt der Herbst uns spannende Kunstprojekte ins Haus. „Caravaggios Erben. Barock in Neapel“ zeigt Bilder aus der leidenschaftlichsten Stadt Italiens und hält dabei einiges an Überraschungen bereit, denn viele der Künstler sind hierzulande noch kaum bekannt.

Als der weltberühmte Caravaggio Totschlag beging und aus Rom fliehen musste, kam er unter anderem in die Stadt am Vesuv. Dies sollte die Initialzündung für die Entwicklung einer äußerst vielfältigen Kunstszene sein. Wie die sich die Innovationen Caravaggios aneignete und theatralische, emotionale Bilder schuf, das lässt sich in der Ausstellung im Museum Wiesbaden ab 14.10.2016 wunderbar nachverfolgen.

Hierfür die Audiotexte zu schreiben, war mindestens so spannend wie für „Unheimlich“ , eine Ausstellung des Kunstmuseum Bonn. Sie führt in eine ganz andere Zeit, zeigt, wie Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts das Unheimliche in die Bildwelten eindringt. Mal ist es die Leere eines Raums, Dunkelheit oder ein diffuses Licht, mal sind es Türen, die sich nicht öffnen lassen oder auch Personen und Situationen, die ein unheimliches Gefühl beim Betrachter auslösen. Verunsicherung dringt in die heimeligen Interieurs ein.

Nach unserer Schreibarbeit freuen wir uns, die Bilder ab 20.10.2016  im Original sehen zu können!

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