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Wissen aus Audioguides: Wo die Bayerischen Rauten herkommen

Was täte Bayern ohne sein Logo, die blau-weißen Rauten. Sie gehören zum Bayern-Image wie Bier, BMW, Neuschwanstein. Gäbe es sie nicht, man müsste sie erfinden. Und das führt zur Frage: Wo kommen die Rauten eigentlich her? Wer hat sich das „Logo“ – das natürlich vor allem ein Wappen war und ist – zuerst auf die Fahnen bzw. aufs Schild geschrieben? Weiterlesen „Wissen aus Audioguides: Wo die Bayerischen Rauten herkommen“

Augsburg-Hochzoll

soundgarden unterwegs: Heute sind wir in Augsburg-Hochzoll aus dem Zug gestiegen. Hochzoll? Hier war einst der „Hohe Zoll“, eine Zollstation an der Grenze zwischen Bayern und Schwaben. Damals gehörte Hochzoll – anders als heute – keineswegs zum schwäbischen Augsburg! Ganz im Gegenteil war es Teil des bayerischen Friedberg. Die bayerischen Herzöge verdienten hier gutes Geld mit dem Zoll, den sie auf die Ausfuhr von Salz erhoben.

Weiterlesen „Augsburg-Hochzoll“

Wieder was gelernt: Wie die Eiszeit wirklich war!

Picassos Hund

Ein „Papa“ für alle Münchner?

In der Münchner Isarvorstadt befindet sich die Papa-Schmid-Straße. Waschechten Münchnern und „Zuagroasten“ dürfte sie als Verbindung von Innenstadt mit dem szenigen Glockenbachviertel bekannt sein. Benannt ist sie nach Josef Leonhard Schmid, einem Versicherungsangestellten, der 1858 erstmals ein Marionettentheater für Kinder in München eröffnete. Zusammen mit dem Grafen Franz von Pocci – Sie ahnen es schon, nach ihm ist die Münchner Poccistraße benannt – zeigte Schmid in seinem Theater unter anderem Kasperlkomödien und Ritterstücke. Das Marionettentheater war nicht nur den Kindern vorbehalten, auch Erwachsene durften es schließlich besuchen. Und so wurde sein Leiter zu einer Vaterfigur für die Münchner, die ihn liebevoll „Papa Schmid“ nannten.

Übrigens gibt es das Münchner Marionettentheater bis heute. Sie finden es in der Blumenstraße 32, also unweit der heutigen Papa-Schmid-Straße.

Gelernt aus der Audiotour des Münchner Stadtmuseums.

Globus sticht Weltkarte

Wer sich ein genaues Bild von der Erde machen will, sollte einen Blick auf den guten alten Globus werfen. Schon mal bemerkt, wie riesig Grönland im Vergleich zu Afrika ist, wenn man eine Weltkarte anschaut? Und wie viel kleiner Grönland wird, sobald man es auf dem Globus betrachtet?

Zu den Verzerrungen in der Darstellungen kommt es, wenn man das Kugelförmige auf die Fläche bringen will. Und seit Mercator sind wir gewohnt, die Welt so zu sehen.

Mehr dazu beim BR.

Gelernt aus dem Audioguide des GNM Nürnberg zu „Luther, Kolumbus und die Folgen.

 

Durch die Lappen gehen

Diese Redewendung nutzen wir jetzt wieder öfter.  Und werden es uns dann kaum verkneifen können, auf unsere neuste Erkenntnis hinzuweisen: „Durch die Lappen gehen“ kommt aus der Jägersprache. Zum Beispiel bei der Wolfsjagd wurde ein Gebiet durch lange Schnüre, an denen Lappen hingen, eingegrenzt. Die Tiere sollten vor diesem Hindernis zurückschrecken. Manche gingen natürlich trotzdem durch die xxx.

Mehr dazu auf Wikipedia.

Gelernt aus der Audiotour des Kreismuseums Wewelsburg, Paderborn.

 

Woher der Name „Mohren-Apotheke“ rührt

Warum ist „Mohren-Apotheke“ ein so verbreiteter Name? Mit dem Begriff des „Mohren“ wollte man einst vermutlich darauf hinweisen, welch weitgereiste „Drogen“ eine Apotheke anbot. Besonders oft führen den Namen Apotheken, die auf Gründungen der Jesuiten zurückgehen – dem Orden also, der besonders für seine weltweite Missionstätigkeit bekannt ist.

Dass die stereotype Darstellungsweise der „Mohren“ auf Schildern oder Apothekenschränken Rassenklischees widerspiegelt, versteht sich von selbst.

Gelernt aus der Audiotour des Kreismuseums Wewelsburg, Paderborn.

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