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Sehen. Hören. Verstehen.

Russische Führung durch die KZ Gedenkstätte Sachsenhausen

Ab kommender Woche ist sie endlich da: Die russische Audioguide-Führung durch die KZ Gedenkstätte Sachsenhausen. Weiterlesen „Russische Führung durch die KZ Gedenkstätte Sachsenhausen“

Leichte Sprache im Audioguide: Unsere Tipps

Sehen wir uns auf der MUTEC? Unsere Vorbereitungen laufen!

Wir suchen neue Kindersprecher!

Du liest gerne vor, hast Lust, ein Tonstudio kennenzulernen und mit echten Sprechern zusammenzuarbeiten? Dann melde Dich unter 089 31 77 08 52 oder info@audioguide.de!

Augsburg-Hochzoll

soundgarden unterwegs: Heute sind wir in Augsburg-Hochzoll aus dem Zug gestiegen. Hochzoll? Hier war einst der „Hohe Zoll“, eine Zollstation an der Grenze zwischen Bayern und Schwaben. Damals gehörte Hochzoll – anders als heute – keineswegs zum schwäbischen Augsburg! Ganz im Gegenteil war es Teil des bayerischen Friedberg. Die bayerischen Herzöge verdienten hier gutes Geld mit dem Zoll, den sie auf die Ausfuhr von Salz erhoben.

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Deutsches Zinnfigurenmuseum

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zinnfigurenmuseum, beherbergt in der imposanten Kulmbacher Plassenburg. Weiterlesen „Deutsches Zinnfigurenmuseum“

Edutainment in Münster

Wieder was gelernt: Wie die Eiszeit wirklich war!

„Glück ab, gut Land“ im Ballonmuseum Gersthofen

Luther im Radio

Picassos Hund

Zeitungsbericht über unseren Videoguide

Gebärdensprachführung im Memorium Nürnberg

Unser Partner signtime hat eine Gebärdensprachführung für das Memorium Nürnberger Prozesse umgesetzt, die dort ab Juni 2017 im Einsatz sein wird. Dann läuft der Videoguide auf unseren Luma Touch-Audioguides vor Ort.

Die deutsche Gebärdensprache (DGS) darf man sich nicht als eine Ableitung des gesprochenen bzw. geschriebenen Deutschen vorstellen, sie ist eine vollwertige Sprache. Ihre Sätze sind anders strukturiert, die Grammatik eigenständig. Eine einzige Gebärde drückt verschiedene Bedeutungsbestandteile aus!

Für den Video-Guide wurden die Texte des Memorium-Teams von Rafael Grombelka übersetzt. Er ist staatlich geprüfter gehörloser Gebärdensprachdolmetscher und -übersetzer. Außerdem ist er native signer, das heißt, er ist mit der Gebärdensprache als Muttersprache aufgewachsen. Bekannt ist er manchen vielleicht auch als Gebärdensprachdolmetscher aus der Tagesschau.

Für die Übersetzung der Texte arbeitete Herr Grombelka mit einem Team aus gehörlosen und hörenden KollegInnen zusammen. Zunächst besprachen sie die zu übersetzenden Texte, dann wurde eine erste Version der Übersetzung gefilmt. Es folgten Kontroll- und Korrekturschleifen: Die Übersetzung wurde kontrolliert und wo notwendig korrigiert. Die finale Version der Führung in Gebärdensprache zeichnete signtime schließlich in einem professionellen Aufnahmestudio auf, ergänzt wird sie durch Bildeinblendungen. Möglich wäre alternativ auch die Filmaufnahme direkt vor den Exponaten, was sich in diesem Fall jedoch nicht anbot.

Die Videos des Memoriums sind zusätzlich mit schriftsprachlichen Texten untertitelt. So können die Zuschauer – oder auch eine Begleitung – bei Bedarf mitlesen, denn dem Kunden war wichtig, dass bestimmte Begriffe „nachlesbar“ sind. Mit den Untertiteln ist das Angebot auch für spät ertaubte Menschen und all jene nutzbar, die zusätzlich zu DGS auf Schriftsprache zurückgreifen möchten. Und es lädt dazu ein, auch als Hörender die DGS kennenzulernen! Wir hoffen nun auf viele Gäste für diese Führung.

 

 

 

Ein „Papa“ für alle Münchner?

In der Münchner Isarvorstadt befindet sich die Papa-Schmid-Straße. Waschechten Münchnern und „Zuagroasten“ dürfte sie als Verbindung von Innenstadt mit dem szenigen Glockenbachviertel bekannt sein. Benannt ist sie nach Josef Leonhard Schmid, einem Versicherungsangestellten, der 1858 erstmals ein Marionettentheater für Kinder in München eröffnete. Zusammen mit dem Grafen Franz von Pocci – Sie ahnen es schon, nach ihm ist die Münchner Poccistraße benannt – zeigte Schmid in seinem Theater unter anderem Kasperlkomödien und Ritterstücke. Das Marionettentheater war nicht nur den Kindern vorbehalten, auch Erwachsene durften es schließlich besuchen. Und so wurde sein Leiter zu einer Vaterfigur für die Münchner, die ihn liebevoll „Papa Schmid“ nannten.

Übrigens gibt es das Münchner Marionettentheater bis heute. Sie finden es in der Blumenstraße 32, also unweit der heutigen Papa-Schmid-Straße.

Gelernt aus der Audiotour des Münchner Stadtmuseums.

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